Projektumsetzung

Unser Projektzyklus im Überblick

Unsere Partner beginnen zweimal pro Geschäftsjahr den Zyklus der Projektimplementierung. Jeweils im Januar und Juli eines Jahres beginnt dann der folgende Prozess:

Vorbereitung (6-9 Monate)

In dieser Zeit identifizieren Hydrogeolog*innen und Wasserbehörden die beste Stelle, an der das Projekt umgesetzt werden kann. Das geschieht gemeinsam mit den kompetenten Projektteams unserer Partner und orientiert sich an einer flächendeckenden Strategie.

Planung (9. -12. Monat)

Die exakten Kosten werden analysiert und die Spenden werden den jeweiligen Projekten zugeteilt. Dann werden die Materialien beschafft, Bohr-Teams und Techniker*innen organisiert und die Arbeit mit den Gemeinden begonnen.

Umsetzung (12. – 15. Monat)

Das Bohrteam arbeitet zunächst daran, sauberes Grundwasser zu erschließen. Anschließend installiert ein Technikteam die Pumpe, die das Wasser zuverlässig an die Oberfläche fördert. Währenddessen wird die Gemeinde geschult, wie der Brunnen sicher genutzt und gepflegt wird.

Ein WASH-Komitee übernimmt nach der Übergabe die Verantwortung für Wartung und Instandhaltung. Mindestens die Hälfte der Mitglieder sind Frauen. Sie erheben meist eine kleine Nutzungsgebühr, um Ersatzteile oder Reparaturen finanzieren zu können. An der Schule werden die Sanitäranlagen gebaut und der SWASH Club geschult. Ausgewählte Kinder übernehmen hier Verantwortung, lernen über Hygiene und helfen, ihr Wissen an Mitschüler:innen weiterzugeben.

Monitoring (15. – 18. Monat)

Ein zentraler Bestandteil ist außerdem die sorgfältige Dokumentation und kontinuierliche Überwachung vor Ort. Nach Abschluss der Umsetzung wird jedes Projekt gründlich geprüft und offiziell freigegeben. Dabei werden unter anderem GPS-Daten der Anlagen sowie die Zahl der Menschen erfasst, die von den Brunnen oder Sanitäranlagen profitieren. Diese Informationen dienen nicht nur der Nachverfolgung der Infrastruktur, sondern auch der Bewertung der konkreten Wirkung auf das Leben der Menschen. Auf dieser Basis können wir nachvollziehen, wie das Projekt den Alltag der Schulgemeinschaft und der Gemeinde positiv verändert. Selbstverständlich werden die Ergebnisse transparent mit unseren Unterstützer*innen geteilt, um Einblick in die Wirkung der Unterstützung zu geben und Vertrauen in die Nachhaltigkeit der Projekte zu stärken.

Gemeinsam nachhaltig verändern

Jeder Schritt im Prozess dient einem klaren Ziel: sauberes Trinkwasser und Hygiene als verlässliches Fundament für eine bessere Zukunft. Durch stetige Kontrollen und lokale Verantwortung bleibt eure Unterstützung genau dort wirksam, wo sie am meisten gebraucht wird.